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Gemeinschaft Grafschafter Geld e.V.

 
   

 

Im Jahre 2005 wurde das Grafschafter Geld als Rabattmünze eingeführt und es erfreut sich seither großer Beliebtheit bei der Kundschaft. Das liegt natürlich auch daran, dass die Münzen, „Grafschafter Mark“ und „Grafschafter Groschen“, einerseits an die alte „Deutsche Mark“ erinnern, andererseits aber durch die Verwendung des Wappens der Grafschaft Bentheim den Bezug zur Region und Heimat vermitteln.
Von Anfang an war aber geplant, das Rabattsystem „Grafschafter Geld“ in eine wirkliche Regionalwährung zu überführen. Genau das soll nunmehr geschehen. Die GGG wird zunächst einen Geldschein im Wert von 4 Grafschafter Mark (entsprechend EU 10,--) einführen.
Regionalwährungen sind in Europa stark im Kommen, vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Regionalwährungen stärken die Wirtschaft der Region, weil die Kaufkraft nicht abwandert, sondern in der heimatlichen Wirtschaft kursiert.
Wer Genaueres erfahren möchte: www.regiogeld.de
Die europaweit erfolgreichste Regionalwährung ist der „Chiemgauer“ in Bayern mit immerhin 600 Mitgliedsunternehmen! ( www.chiemgauer.info )
Unser Grafschafter Geld soll zunächst einmal andere Gutscheinsysteme ersetzen. Ein Gutschein ist attraktiv, wenn er günstig erworben werden kann, in möglichst vielen Branchen gültig ist und als Geschenk „etwas her macht“. Das soll erreicht werden durch ansprechende Gestaltung der Münzen und Geldscheine, Werbung weiterer Unternehmen als Mitglieder des Netzwerks und nicht zuletzt durch einen Ausgabeabschlag.
Der Vorteil an Kaufkraft beträgt bei Erwerb von Grafschafter Geld immerhin 6% gegenüber dem Euro. Eine Grafschafter Mark im Werte von EU 2,50 erhalten Sie nämlich schon für EU 2,35. Den Geldschein zu 4 GM gibt es für EU 9,40 bei GGG. Sie können dafür aber bei den Partnerunternehmen Waren im Werte von EU 10,00 einkaufen. Die Partnerunternehmen wiederum haben dann keine Einbußen, wenn sie das Grafschafter Geld bei anderen Partner-unternehmen wieder ausgeben. So entsteht ein Geldfluss, der die regionale Wirtschaft stärkt. Nur dann, wenn Grafschafter Geld in Euro zurückgetauscht wird, bedeutet das für das tauschende Partnerunternehmen Fälligkeit der Bonusleistung, denn dann zahlt GGG EU 9,40 wieder aus.
Umtausch ist nur durch Partnerunternehmen möglich.
Ganz wichtig für das Funktionieren einer Regionalwährung ist die sogenannte Umlaufsicherung. Darunter verstehen wir die Tatsache, dass ein Datum existiert, bis zu dem der Schein gültig ist. Ein Umtausch in einen neuen gültigen Schein ist aber auch danach gegen eine Gebühr möglich. Grafschafter Geld eignet sich also nicht zum Horten oder Sparen. Es ist nur geeignet zum Ausgeben. Das hält den Geldfluss in Gang und erzeugt erstaunliche Kundenfrequenzen.

Das Mitgliedsunternehmen akzeptiert diesen Schein als Bezahlung für Waren oder Dienstleistungen im Wert von EU 10,-- und kann den Schein bei anderen Mitgliedern des Netzwerks wiederum als Zahlungsmittel verwenden. Der eingebaute Nachlass von 6% wird nur dann wirksam, wenn ein 4 GM-Schein bei GGG gegen EU 9,40 zurückgetauscht wird.
Es ist also sinnvoll, Grafschafter Geld nicht zu tauschen, sondern bei anderen Mitgliedsunternehmen wieder auszugeben! So entsteht der Kreislauf unserer Regionalwährung.
Großen Rücklauf des Münzgeldes hatten wir bis jetzt von den Mitgliedern, die gängige Waren im Cent-Bereich führen (Beispiel: Bäcker). Die Einführung des 4 GM-Scheines wird auch bei anderen Mitgliedern erhöhte Kundenbesuche generieren.
Zudem ist damit zu rechnen, dass der Start des Grafschafter Geldes als Regionalwährung in der Öffentlichkeit große Beachtung findet mit entsprechender Werbewirkung für die Mitglieds-unternehmen.

Merkmale einer Regionalwährung

Typisches Merkmal einer Regionalwährung ist der so genannte „negative Zins“. Durch diesen Effekt wird erreicht, dass ein Horten oder Sparen der Währung nicht mit Vorteilen, sondern mit Nachteilen verbunden ist. Der Taler muss ja wandern, wie es schon im Volkslied heißt, und soll nicht in den Strumpf gestopft werden. Geld dieser Art gab es schon im Hochmittelalter, die so genannten Brakteaten-Münzen (siehe*1) .
Interessantes zu diesen Themen wird von Frau Prof. Margrit Kennedy ausgeführt, die seit vielen Jahren über Alternativ-Währungen forscht. Sie ist auch Verfasserin des Buches „Geld ohne Zinsen und Inflation“, siehe Internet: http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/kennedy/ Wissenswertes findet man auch auf der website unseres Dachverbandes, des REGIOGELD E.V. : www.regiogeld.de

Wie erreichen wir nun den Effekt des „negativen Zinses“?
Unsere Geldscheine haben ein „Verfallsdatum“, wie es bei Gutscheinen ja auch üblich ist, d.h. der Geldschein ist bis zu einem angegebenen Datum gültig. (Auf dem Geldschein als „Datum 1“ angegeben). Damit nun der Besitzer eines Grafschafter Geldscheines nicht einen plötzlichen Totalverlust erleiden muss, kann er den Schein jederzeit und noch bis zu einem Jahr nach Ablauf der Gültigkeit (Datum 2 auf dem Geldschein) gegen eine Tauschgebühr von EU 0,60 in einen neuen, mindestens noch 2 Jahre gültigen Schein umtauschen. Diese Tauschgebühr ist gleichbedeutend mit dem „negativen Zins“.

Mitgliedsunternehmen können den Geldschein 4GM bis zum Datum 2 zum Ausgabekurs von EU 9,40 bei GGG in Euro tauschen!
Ab 01.01.2011 wird die „Gemeinschaft Grafschafter Geld e.V.“ auch das Hartgeld (Grafschafter Mark und Groschen) mit einem Abschlag von 6% herausgeben und auch so wieder annehmen.


*1 ) In einigen Regionen wurden die Brakteaten in regelmäßigen Abständen verrufen, mussten also gegen neues Brakteatengeld eingetauscht werden. Dabei waren z. B. drei neue gegen vier alte Münzen zu wechseln. Die einbehaltene 4. Münze wurde als Schlaggeld bezeichnet. Das Schlaggeld hatte zur Folge, dass die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erhöht wurde. Durch das Verrufen wurde das Geld als Anlagegut unattraktiv und seine Rolle als universelles Tauschmittel wurde gestärkt (Doppelfunktion des Geldes). Geldvermögen zu besitzen war unattraktiv, weswegen in Sachwerte investiert wurde, was den Aufschwung des Handwerkes und der Künste im Hochmittelalter bewirkte.

 


 

 


 

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